Das NRW-EU Ziel 2-Programm 2007 - 2013 (EFRE)
Gerade in verdichteten städtischen Regionen mit enormen Strukturproblemen wie dem Ruhrgebiet lassen sich wirtschaftliche Verbesserungen nur erreichen, wenn ein attraktives Umfeld geschaffen wird. Besonders für wissensbasierte Wirtschafts- und Dienstleistungsbereiche ist das heute eine zentrale Standortvoraussetzung.
Stadtentwicklung ist Fördersäule des NRW-Ziel 2-Programms
Nordrhein-Westfalen nutzt die Chance, die die europäische Strukturpolitik bietet. Es hat die innovative und nachhaltige Stadtentwicklung als eine von drei Fördersäulen des NRW-Ziel 2-Programms definiert. 30 Prozent der Strukturfondsmittel, die auf Nordrhein-Westfalen entfallenden, können dafür eingesetzt werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, Disparitäten in den Städten, Innenstädten und Quartieren durch integrierte bauliche, wirtschaftliche und umweltpolitische Maßnahmen auszugleichen, Entwicklungshemmnisse (wie Leerstände und Brachen) zu beseitigen, Arbeitsplätze zu schaffen und die soziale Infrastruktur zu stabilisieren.
381 Millionen Euro Strukturfondsmittel für Stadt- und Regionalentwicklung
Das so genannte Operationelle Programm des Landes orientiert sich an den inhaltlichen Vorgaben der EU-Strukturpolitik. Für die Programmphase zwischen 2007 und 2013 beträgt das Fördervolumen für Nordrhein-Westfalen insgesamt 1,26 Milliarden Euro, davon 381 Millionen Euro für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Der Schwerpunkt Stadtentwicklung im Operationellen Programm zielt auf Maßnahmen zur Verbesserung städtischer und stadtregionaler Standortqualitäten und darauf, Entwicklungsengpässe in besonders belasteten Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens zu beseitigen.
