Regionale Zusammenarbeit
Gemeinsam Strategien entwickeln - die "Regionale" als Instrument der Strukturpolitik
Europa wächst zusammen. Die Regionen gewinnen für die wirtschaftliche und kulturelle Zukunft Nordrhein-Westfalens an Bedeutung. Stärker als bisher müssen sie sich dem internationalen Wettbewerb stellen, um den Menschen, die dort leben, eine vielfältige, ansprechende und zukunftsfähige Lebensgrundlage zu bieten.
Die angespannte wirtschaftliche und finanzielle Situation stellt Nordrhein-Westfalen vor große Herausforderungen. Auch die regionale Strukturpolitik muss daher stärker konzentriert werden. Ein Mittel dazu sind die "Regionalen".
Nur Regionen können sich für eine Regionale bewerben. Gemeinsam erarbeiten die beteiligten Städte, Gemeinden und Kreise ein Konzept, das die Strategien, Projekte und Ereignisse beschreibt, mit denen sich die Region profilieren will. Seinen Kern bilden anspruchsvolle, strukturwirksame Maßnahmen in den Bereichen Stadt, Landschaft, Kultur und Wirtschaft, die über eine Zeitraum von mehreren Jahren entwickelt werden. Im Regionale-Jahr werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit und dem Fachpublikum präsentiert.
Die Idee ist Erbe der IBA Emscher Park
Die Regionalen sind Erben der Internationalen Bauausstellung IBA Emscher Park, die von 1989 bis 1999 die Erneuerung des nördlichen Ruhrgebiets vorangebracht hat.
Von März 2010 bis Juli 2011 präsentiert sich die Regionale 2010 in der Region Köln/Bonn unter dem Motto "Rheinische Welt-Ausstellung". 2013 folgt Südwestfalen, drei Jahre später richtet das Münsterland die Regionale 2016 aus.
Emscherregion im Wandel
