Rhein-Ruhr-Express
Mit dem RRX schneller und flexibler durch die Region
Die Rhein-Ruhr-Region als größter europäischer Ballungsraum braucht ein leistungsfähiges, schnelles schienengebundenes Verkehrsangebot für den Personenverkehr. Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) wird in Zukunft das Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs in Nordrhein-Westfalen sein. Das mit dem "Red Dot Award" prämierte Design ist schon heute zu sehen: Zwei moderne Triebwagen in der Außengestaltung des neuen Zuges fahren seit Dezember 2009 auf den Regionalexpress-Linien RE 3 (Düsseldorf-Oberhausen-Hamm) und RE 13 (Venlo-Mönchengladbach-Hagen-Hamm).
Sechs RRX-Linien sorgen für den schnellen Takt
Sechs Linien werden die Metropolen Nordrhein-Westfalens in verlässlichen, schnellen Taktzeiten miteinander verbinden. Auf der Kernstrecke zwischen Köln und Dortmund wird alle 15 Minuten ein RRX für die Fahrgäste verkehren. Die weiterführenden Äste reichen im Süden über Bonn in Richtung Koblenz, im Westen nach Aachen bzw. Emmerich, im Norden nach Münster und im Osten über Hamm nach Minden.Über 30.000 zusätzliche Nutzer pro Tag werden die zügigen Reisezeiten und umstiegfreien Verbindungen aus fast allen Landesteilen zur Rhein-Ruhr-Achse in Anspruch nehmen.
Größeres Platzangebot
Bereits die kürzere Taktfrequenz sorgt dafür, dass das mehr Plätze für die Bahnkunden zur Verfügung stehen. Mit dem Einsatz von Doppelstockwagen neuester Generation wird die Zahl der Sitzplätze noch einmal deutlich erhöht.
Infrastrukturprojekt mit überregionaler Bedeutung
Als Vorhaben mit überregionaler Bedeutung wird der notwendige Ausbau von Strecken und Bahnhöfen für den RRX im Wesentlichen mit Bundesmitteln finanziert. Die Deutsche Bahn AG beginnt 2009 mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, ab 2011 soll die Planfeststellung für die einzelnen Abschnitte starten.
Nach dem Scheitern des Metrorapid zwischen Dortmund und Düsseldorf hat die Landesregierung gemeinsam mit der Bundesregierung und der Deutschen Bahn AG den RRX als innovatives Verkehrssystem in der Rad/Schiene-Technik entwickelt. Der Bund hat im Herbst 2006 dazu eine Realisierungsstudie vorgelegt und anerkannt, den RRX als Infrastrukturprojekt des Bundes zu finanzieren.
