Verkehrszählungen
Das Straßensystem in Nordrhein-Westfalen gehört zu den am stärksten belasteten in Europa. In Zeiten knapper Haushaltmittel bedarf es aussagekräftiger Zahlen über die tatsächlichen Belastungen. Nur durch statistische Daten kann ein wirksamer Ausbau des bestehenden Straßennetzes weiterhin betrieben werden. Hierzu setzt das Land automatische Zählstellen an repräsentativ ausgewählten Stellen des Straßennetzes ein.
Die Zählstellen
Das Netz der Dauerzählstellen auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen gibt es seit 1964/65. Der Bund richtete 1973 an Bundesfernstraßen ein eigenes Zählstellennetz ein, so dass die landeseigenen Zählstellen auf Landes- und Kreisstraßen konzentriert wurden.
Im Jahr 2010 gab es:
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144 Dauerzählstellen an Bundesautobahnen , davon 7 an Grenzübergängen;
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84 Dauerzählstellen an Bundesstraßen , davon 8 an Grenzübergängen;
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50 Dauerzählstellen an Landesstraßen , davon 5 an Grenzübergängen;
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2 Dauerzählstellen an Kreisstraßen.
Die Zählungen erfolgen durch Induktionsstreifen, die in die Fahrbahn eingelassen sind. Die Geräte können aufgrund der verbesserten Auswertungen der magnetischen Felder vielfältige Fahrzeugarten "unterscheiden" und zählen - Motorräder, Pkw mit und ohne Anhänger, Busse, LKW mit und ohne Anhänger.
- Auswertungen
- Lage der Dauerzählstellen
- Manuelle Verkehrszählungen
- Entwicklung des schweren Güterverkehrs
